L. Reichlin, In einem anderen Leben

„Es ist für mich eine merkwürdige Vorstellung, dass meine Eltern sich kennenlernten.“

Luis‘ großer Jugendtraum ist die Musik. Doch aufgrund seiner Rythmusschwäche wird er auf seine eigentliche und ungeliebte Begabung, die Malerei, zurückgeworfen.

In einer Berliner Galerie sieht er, Jahre nachdem er mit seiner Familie gebrochen hat, ein von ihm gefälschtes Gemälde. Dieses ist untrennbar mit dem Tod seiner Mutter verbunden. Mit dem Gemälde kommen die Gespenster der Vergangenheit und das damalige Scheitern droht das Glück der Gegenwart zu verdrängen.

Ein aufwühlendes Buch mit einer klaren, sehr schönen Sprache. Auslöser für die Frage: kann ich aus meiner Geschichte ausbrechen und alles anders machen?

Linus Reichlin, In einem anderen Leben, Galiani Verlag, 384 Seiten,  Gebunden A 20,60 Euro, D 19,99 Euro.

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