C. Läckberg, Die Eisprinzessin schläft

„Das Haus war trostlos und leer.“

Im kleinen schwedischen Ort Fjällbacka wird im gefrorenen Wasser einer Badewanne die Leiche einer schönen jungen Frau entdeckt. Die Autorin Erica Falck ist nach dem tragischen Tod ihrer Eltern in ihren Heimatort zurückgekehrt, um nach ihrem Elternhaus zu sehen und den Nachlass zu regeln. Die Tote ist eine Freundin aus Kindheitstagen und obwohl beide schon längst keinen Kontakt mehr miteinander hatten, ist Erica tief betroffen und kann das Ermitteln nicht lassen.

Gemeinsam mit dem Polizisten Patrick Hedström, den sie ebenfalls aus ihrer Schulzeit kennt, begibt sie sich auf einen Ermittlungsausflug in die Gegenwart und Vergangenheit von Fjällbacka mit wundersamen Verdächtigen und düsteren Geheimnissen.

Camilla Läckberg schreibt wunderbare Schweden-Krimis, die für mich wie rote Bojen im Meer der skandinavischen Spannungslektüre sind. Sie sind längst kein Geheimtipp mehr und stechen doch aus der Masse hervor, weil sie keinen Wunsch offen lassen: nordische Krimiatmosphäre, eindrückliche Charaktere – witzig, sympathisch, realistisch, eine ordentliche Prise Liebe und absolute Pageturner-Garantie. Kurz: beste Urlaubslektüre.

Inzwischen gibt es bereits neun Bände der Reihe. Gut für diejenigen, die jetzt damit beginnen, weil akute Krimi-Suchtgefahr!

Reihenfolge:

  • Die Eisprinzessin schläft
  • Der Prediger von Fjällbacka
  • Die Töchter der Kälte
  • Die Totgesagten
  • Engel aus Eis
  • Meerjungfrau
  • Der Leuchtturmwärter
  • Die Engelmacherin
  • Die Schneelöwin

Camilla Läckberg, Die Eisprinzessin schläft, Ullstein, 400 Seiten, Taschenbuch A 10,30 Euro, D 9,99 Euro.

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